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Ein Tag hinter den Kulissen

Reise zur VanDrie Group

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Reise zur VanDrie Group

[Enthält Werbung] Ich möchte euch heute gerne zu einer Reise quer durch die Welt des weltweit größten Kalbfleischproduzenten einladen. Was ich auf dieser Reise alles erlebt habe und wovon ich mehr als beeindruckt wurde auf meiner Reise in die Niederlande, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Vorwort zum Reisebericht

Was gibt es Schöneres als die gesamte Produktionskette eines Herstellers begutachten und durchlaufen zu dürfen von einem Produkt, das man gerne konsumiert? Der Wahnsinn! Denn ich bin von der VanDrie Group zu einem Tag quer durch die Produktion / der Verarbeitung von Kalbfleisch eingeladen worden.

Doch was ist eigentlich das Besondere an Kalbfleisch? Meiner Meinung nach ist es der „Typ“ Fleisch, welcher am meisten polarisiert. Da gibt es unter anderem die Fraktion „Ich esse doch keine Baby-Kuh, aber ausgewachsene Kühe sind in Ordnung“ und die Fraktion „Es ist so vielseitig einsetzbar, da es einen sehr zarten Geschmack hat“. Im Vergleich zu der Geflügelindustrie schenkt man den Kälbern hier noch ein Leben, wenn auch kein sehr langes.

Fakt ist, dass die Kälber von der VanDrie Group zu 100% in deren Besitz sind. Nachdem die Milchkühe gekalbt haben (das müssen sie logischerweise, damit die Kühe Milch geben können), werden die Kälber von einem der 1600 Betriebe der VanDrie Group aufgezogen.

Das VanDrie Group Qualitätsversprechen

Ich durfte es am eigenen Leib erfahren – die Qualitätsrichtlinien der VanDrie Group beginnen beim Einkauf der Kälber und reichen über die eigene Herstellung der Futtermittel bis hin zur Schlachtung und der Weiterverarbeitung.

Was mich hier am meisten beeindruckt hat, ist die Rückverfolgbarkeit. Der Chip, den die Kälber bei Übernahme in ihr Ohr bekommen, umfasst alle relevanten Daten zum Tier. Blut- und Urinproben, Qualitätsmerkmale, Fellfarbe und und und. Alles, was man zur Identifizierung möglicher Krankheiten und zur Rückverfolgung braucht.

Das Beeindruckende daran? Diese Informationen ziehen sich durch die gesamte Produktionskette. Nach der Schlachtung werden die Daten über einen Transfer auf einen RFID Chip (Zur Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen) übertragen und mit weiteren Daten befüllt. Diese Chips sind mit dem gesamten Produktionsablauf verbunden: Sie begleiten alle Schritte von der Schlachtung an, über die Prozesse in der Zerlegung, wo die Chips an Fleischhaken und den Metzgerkisten mit allen Teilstücken befestigt sind.

VanDrie Group Karkassen
Hängende Karkassen vom Kalb nach der Schlachtung.

So kann gewährleistet werden, welches Stück Fleisch von welcher Kuh auf welchem Hof in welcher Verpackung letztendlich in den Handel gelangt. Und dieses System und der Automatismus dahinter sind unfassbar.

Übrigens: Es wird komplett auf Antibiotika verzichtet! Beim Besuch im Futtermittelbetriebes Navobi habe ich zu Beginn das Magazin (Lager) gesehen, in dem homöopathische Mittel gelagert wurden. Wenn Tiere erkranken, werden sie somit nicht mit Medikamenten vollgepumpt.

VanDrie Group Rohre von oben
Blick vom Dach des VanDrie Group-eigenen Futtermittelbetriebes Navobi. Hier zu sehen sind die Rohre, die die einzelnen Rohstoffe in deren Silos befördern.

Dazu kommt, dass hier mit staatlich anerkannten Qualitätsprüfern sowohl von intern als auch extern zusammengearbeitet wird. Dies ist besonders dann erforderlich, wenn es beispielsweise um sowohl das LEH (Lebensmitteleinzelhandel) als auch das technische MHD geht. 100% Transparenz im gesamten Unternehmen!

From Nose to Tail

Fast genau 99% des Kalbes werden verarbeitet / weiterverarbeitet. Pharmaindustrie, Futtermittel & Co. Und hättet ihr gedacht, dass der größte Umsatz durch die Felle / das Leder erwirtschaftet wird?

Apropos Leder & Felle: Im Anschluss an die Besichtigung des Schlachtbetriebes EKRO sind wir rüber zu OUKRO – einer weiteren Tochter der VanDrie Group. Hier werden die Kalbsfelle weiterverarbeitet und auch da muss ich sagen: Wow! Die Technik zur Qualitätsprüfung und Katalogisierung hat mich auch hier schwer beeindruckt.

Was hier genau passiert: Die Felle kommen sowohl direkt aus dem Schlachtbetrieb nebenan, als auch von anderen Schlachtbetrieben und werden aufgespannt. Anschließend wird die Qualität geprüft und die Felle werden gesalzen. Nachdem die Kalbsfelle 14 Tage gelagert wurden, werden sie vom Salz befreit und zur Weiterverarbeitung in die Gerberei transportiert. Und auch hier: Die Informationen des Kalbs werden mittels Chip erfasst und archiviert.

Halal ist nicht gleich Halal!

In den Schlachtbetrieben wird ausschließlich Halal geschlachtet. Allerdings werden die Kälber zuvor per Bolzenschussgerät betäubt. Hierbei spricht man von der Europäischen Halal-Schlachtung. In den islamischen Ländern sind die Regeln schärfer. Dort darf das Tier vorher nicht betäubt werden. Diese Art der Schlachtung stößt, meiner Meinung nach zu Recht, auf viel Kritik. Aber die Diskussion dazu möchte ich jetzt ungerne lostreten.

Fakt ist, dass die VanDrie Group mit der Europäischen Halal-Schlachtung eine hohe Anzahl an Abnehmern hat. Geliefert wird übrigens weltweit und mit einer der größten Abnehmer ist Berlin für die Produktion von Dönerspießen.

VanDrie Group Ausbeinerei
Nach der groben Zerteilung kümmern sich die Metzger darum, das Fleisch auf Kundenwunsch zuzuschneiden.

Das Besondere an Kalbfleisch

Es gibt 3 verschiedene Arten von Kalbfleisch bei der VanDrie Group

  • bis zu 8 Monaten junges Kalb (ausschließlich Raufutter)
  • bis zu 8 Monaten junges Kalb (Raufutter und Milch)

Je nach Futter und Alter der Kälber gibt es verständlicherweise Qualitätsunterschiede, die sich zum Beispiel auf die Struktur und Farbe des Fleisches auswirken.

Das besondere an Kalbfleisch ist demnach unter anderem die Zartheit. Es ist hellrosa, hat wenig Fett und viel Eiweiß. Hinzu kommt, dass es durch seinen milden Geschmack prädestiniert ist, vielfältig weiterverarbeitet zu werden. Ob in einer knusprigen Panade als Wiener Schnitzel oder Geschnetzeltes in einer Gemüsepfanne. Mariniert als Steak oder gratiniert mit einer Kruste. Der Geschmacksträger bildet die Symbiose zwischen Zartheit, Saftigkeit und Genuss.

Mein Fazit zum Eindruck der VanDrie Group

Zunächst möchte ich noch ein großes Lob und einen großen Dank an Patricia Van Krieken aussprechen. Sie hat mich bewusst für diese Testimonial-Kampagne ausgewählt und mir ihr Vertrauen entgegengebracht, was alles andere als selbstverständlich ist. Am Abend vor der Tour hat sie mich noch auf ein ausgezeichnetes 3-Gänge-Menü gemeinsam mit Daniela von dem Blogger-Café by Seidl eingeladen.

Kalbsbries, Ribeye vom Kalb und eine Dessert-Komposition im groben und ganzen. Absolut ausgezeichnet und ich habe lange nicht mehr so super gegessen. Vielen Dank Patricia!

VanDrie Group Dinner

Zum Tag danach: Ich durfte uneingeschränkt einen Blick hinter die Kulissen werfen und bin völlig beeindruckt. Beeindruckt in vielerlei Hinsicht. Von der Transparenz über die Qualität bis hin zum Tierwohl. Nicht nur, dass dies geschult und in jedem Betrieb vermittelt wird. Es war deutlich zu erkennen, mit welcher Sorgfalt und dem nötigen Respekt gegenüber dem Tier gearbeitet wurde.

Im Anschluss an die Tour durfte ich zusammen mit Cees noch eine komplette Kalbskeule zerlegen. Ganze 24 kg hat diese Keule auf die Waage gebracht und es war sehr lehrreich, was man alles aus den Stücken holen kann. Denn in den Niederlanden wird das Fleisch gefühlt penibler zerlegt als in anderen Ländern. Danke Cees!

Ich muss ehrlich sein: Meine Ehrfurcht in Bezug auf Fleisch ist um ein vielfaches gestiegen. Die Eindrücke im Schlachtbetrieb haben mich sehr geprägt und mir erneut deutlich gemacht, dass Fleisch etwas ist, was man mit sehr viel Respekt „genießen“ sollte. Qualität statt Quantität, wie ich es jedem versuche einzuprägen.

Schnappschuss mit Cees und einer Kalbskeule.
Gemeinsames Zerlegen einer komplettem Kalbskeule von 24kg.

Wenn ich mir im Bezug auf die Reise etwas wünschen dürfte, dann wäre es Folgendes: Jeder, aber auch wirklich jeder Mensch, der Fleisch verzehrt (gerade die, die nur das Billigste vom Billigen kaufen und es in der Pfanne oder dem Backofen zum zweiten oder dritten mal töten), sollte dazu angehalten werden, sich einen Schlachtbetrieb anzuschauen.

In diesem Sinne: Danke für die Aufmerksamkeit, die Eindrücke, die ich sammeln durfte und die Möglichkeit, diese zu verschriftlichen.

Kalbfleisch Rezepte

Angrillen mit Fleisch vom Kalb Rezept Bild
Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste
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Kalbsrückensteak mit Kräuterkruste
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Portionen Vorbereitung Kochzeit
4Portionen 15Minuten 20Minuten
Portionen Vorbereitung
4Portionen 15Minuten
Kochzeit
20Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen Einheiten:
Zutaten
Portionen: Portionen Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Kräuter müssen zunächst sorgfältig gewaschen und abgetrocknet werden. Im Anschluss werden die Blätter von den Stilen gezupft und alles zusammen fein runter gehackt.
  2. Den Parmesan am besten mit einer Microplane ganz fein reiben und zusammen mit den gehackten Kräutern vermengen.
  3. Die Kalbsrückensteaks nicht würzen! Zuerst werden diese von einer Seite ordentlich angegrillt, damit sich eine Kruste bildet. Anschließend werden die Steaks gewendet und mit der Mischung aus Kräutern und Parmesan bedeckt.
  4. Die Steaks nun kurz von der zweiten Seite anknuspern und dann bei voller Hitze bis zur gewünschten Kerntemperatur garen. Wer die nötigen Mittel hat, kann die Kruste natürlich auch in einem Oberhitzegrill anknuspern.
Rezept Hinweise

Wenn ihr euch den Grill nicht zu sehr einsauen möchtet, nehmt die Steaks nach dem Wenden kurz vom Rost und gebt die Mischung für die Kruste auf einem Teller oder Brettchen über die Steaks. Anschließend legt ihr die Steaks wieder auf den Grill.

Die Kooperation ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der VanDrie Group entstanden. Alle redaktionellen Inhalte wurden von Onkel Kethe verfasst, entsprechen der Wahrheit und beschreiben die objektive Wahrnehmung und Meinung zu den Produkten.
Alle mit einem gekennzeichneten Links sind Amazon-Affiliate-Links. Es handelt sich hierbei um eine persönliche Empfehlung. Nähere Hinweise zum Affiliate-Programm sind im Impresssum zu finden.
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